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La Pampa 2010: der erste Tag (Fr auf Sa)

Hallo liebe Leute,

am wunderschönen Wochenende 09. bis 11. Juli war es soweit. Die dritte Auflage des La Pampa stieg im Freibad Hagenwerder bei Görlitz. Und dieses Wochenende sollte in zweierlei Hinsicht heiß werden.

Den Nachmittag hatten wir noch zum guten Teil im klimatisierten Auto verbracht und somit noch keinen Kampf mit der Hitze ausstehen müssen. Zum Glück ging es Freitag erst 18 Uhr mit der ersten Band los, sodass die Temperaturen sehr angenehm waren.

Und eben diese erste Band waren die Flanschies aus Dresden - Mitbegründer des Flanschrockfestivals.  Vor einer viel zu kleinen Crowd haben sich die drei redlich Mühe gegeben und einen guten Einstand in das Festival gegeben. Allerdings mussten auch die Flanschies unter den hohen Temperaturen leiden und erhielten mehr Beifall von der Schwimminsel im See, als von den erste Gästen auf der Wiese. Dies war der Stimmung leider nicht sehr zuträglich, sodass alle Mühe fast vergebens war und noch keine rechte Stimmung aufkommen wollte.

Erste Act auf der Hauptbühne waren die drei Rocker von der Earthband.

  Das sich die Temperaturen gegen 19 Uhr langsam in einem normalen Maße bewegten merkte man dem ganzen Geschehen sofort an. Der Gitarrist und Sänger strahlte noch eine herrliche Ruhe aus, der Bassist glänzte durch Langeweile - dies konnte man sehen und hören - sodass für den Drummer das Feld quasi frei war. Nicht nur auf der Bühne mittig platziert spielte er sich auch so die ganze Zeit in den Vordergrund. Dazu noch ein Gesichtsfasching vom feinsten - ganz klar die Rampensau der Band! Dies sollte dem Spiel der Musik jedoch nicht schaden. Die Earthband konnte ein erstes klares Ausrufezeichen setzten.

Kleine Pause, schnell verpflegen und ab geht es in die zweite Runde. Eröffnet würde diese von den Flashguns.

Diese haben ihren Part gut aber nicht überwältigend gespielt. Und so bleibt mir zu den Jungs auch nicht mehr zu sagen...sorry an alle Freunde der Flashguns.

"Endlich ein Nummer eins Album"...das waren wohl die Worte vieler treuer Tocotronic-Fans, nachdem endlich ein Album der vier Hamburger ganz oben in den Verkaufsranglisten landete. Und als wohl bekanntester - aber nicht bester - Act des Festivals läutete Dirk von Lotzow und seine Mannen die Nachtschicht ein. Und das Publikum dankte es. Die Crowd war vor der Bühne dicht gedrängt und machte zur Musik auch ordentlich Ballett. Gespielt wurde natürlich die aktuelle Platte, aber auch Schätze aus vorhergehenden Album wurden dargeboten. Was man eben so in rund 90 Minuten packen kann... Das Konzert an sich war ein ganz normales Toco-Konzert. Die Interaktion mit dem Publikum war gewohnt spärlich -"Ihr seit so reizend"- die treuen Anhänger dankten es trotz alledem. Dies hätte durchaus der Höhepunkt des abends sein können. Aber drei partygeile Dänen liefen den etwas steifen Tocotronic den Rang ab.

Als letzte Band des Abends heizten Who made Who den nimmermüden Pampanauten ordentlich ein. Schon von den ersten Tönen an merkte man, dass hier kein Eis gebrochen werden muss. Entweder hatte sich dieses sowieso  schon in Alkohol aufgelöst oder die drei Herren ließen es mit den erste Akkorden sofort schmelzen. Die phantastische Mischung aus Disko und Rock heizte zu später Stunde so ein, dass sich nicht nur der Drummer dazu hinreißen lies, Haut zu zeigen. Die Massen wogt und pogte in den Takten, die Crowdsurfer surften und die Leute waren geflasht von der Liveshow, bei der die Begeisterung von der Bühne auf das Publikum und wieder zurück übersprang. Also schließlich noch mit einer Flasche Tequila die Saiten gestreichelt wurden war der Höhepunkt des Tages klar. Und hier war es ein ganz klarer Fall von "zu kurz". Die reichliche Stunde, die den Dänen eingeräumt wurde, wurde zwar voll ausgenutzt, aber es hätte gerne länger sein dürfen.

Bands, zu denen es kein Urteil gibt, da ich sie nicht gesehen habe:

Aucan

Kristen

Cercueil


So, bald geht es hier weiter mit dem zweiten Tag... Grüße schickt euch der Nick.

26.7.10 21:01
 


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