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LaPampa 2010: Samstag und Sonntag (Fotos folgen!)

 

Hallo Leute,

heute geht es um den zweiten und dritten Tag des Pampa. Und eins kann ich gleich voraus sagen: es war heitß. So um die 40°C waren auf dem Festivalgelände durchaus Tagesmaß.

Aber die Organisatoren hatten zum Glück für Abkühlung gesorgt und eine kleine Fontäne gebastelt. Aber kommen wir zur Musik:

Erster geplanten Act waren eigentlich Schweinemaschinen. Doch die drei Rocker aus Russland haben es leider nicht bis in die EU geschafft und sind wegen Vita-Problemen von ihrem Auftritt abgehalten. Vielleicht nächstes Jahr?

So standen außerplanmäßig P:HON aus Dresden auf unserer Agenda. Leider bleibt da nicht viel zu sagen, außer dass die Gruppe nur richtig gut war, als die Dame am Mikro stand und ihren herrlichen Gesang verbreitete. Nicht wenige Pampanauten bekundeten ihre Trauer, als das Mikro wieder verlassen wurde. Angesichts der folgenden Bands war dies ein eher verhaltener Tagesbeginn.

Im Zelt - wenigstens gab es hier Schatten! - folgten die Berliner Katze. Die Band hat rein gar nichts mit Mia oder deren Sängerin MietzeKatz zu tun. Gute Musik haben sie trotzdem gemacht. Fluffiger Pop gewürzt mit einer Priese ordentlichen Rocks standen auf der Agenda. Und so hatte das Quartett nicht nur die klassische Besetzung Gitarre, Bass und Drums zu bieten. So wurden wahlweise Keyboard oder - wirklich sehr geil - ein "Taschensynthie" eingestreut. Dies gab dem ganzen einen sehr runden klang. Da der Ansage von Klaus, dass man am Ende der Konzerte immer noch ein bisschen zum Pogo-Tanzen liefere, der Hitze wegen keiner Begeisterung zollen konnte, quitierte er dies nur mit einem "Naja, Pogo ist ja auch out"...damit läutete er zwar das letzte Lied von Katze ein, sollte aber - wie der sehr späte Abend und vorher schon der Vorabend zeigten - keinesfalls recht behalten!

17.20 Uhr, Zeit für Yucca...und es war immer noch kein Grad kälter. Also noch mal schnell in den Wasserspender gestellt, bevor Yucca ihren Gig starteten. Ganz in weiß gekleidet waren die Nürnberger ja. Aber Engen waren sie wirklich nicht. Treibende Elektrobeats und ordentlich Druck nach vorne waren die wesentlichen Elemente dieser Musik. Wer richtig vernünftigen Elektrorock mag, muss sich auf jeden Fall mal Yucca live ansehen!

Was darauf folgte war der Hammer. Für mich die Sensation und Entdeckung des Pampa 2010. DVA. Drei Buchstaben, die die Abkürzung einer Versicherung sein könnten. Und nicht nur beim Namen täuschte das Äußere. Dem tschechischen Duo sieht man auf den ersten Blick nicht an, was sie eigentlich können. Und trotzdem hat sie bestimmt schon fast jeder gehört. Als ungefähr zwei Sekunden langes Soundschnipsel für einen magentafarbenes Telekommunikationsunternehmen. Was die beiden aus Loop-Maschine, Gitarre, Megaphon, Klarinette und allerlei anderem gebastelt haben kann mit Worten nicht wiedergegeben werden. Es lässt sich eben doch aus allem Musik machen... Und spätestens, als mittels zweier Klinkenstecker Musik gemacht wurde - einer am Arm gerieben, einer in die Hand geschlagen - waren alle geflasht. Und so waren DVA die einzigen Nicht-Headliner, denen eine Zugabe unverlangt und der auch stattgegeben wurde. Einfach nur Wahnsinn.

Den Abschluss des Nachmittagmarathons bildeten Trip Fontain. Auf die Ohren gab es dabei Rock, der in keine Untergenre so richtig rein passt. Zu viele Stilrichtungen des Rock wurden angespielt, dabei wurde doch (fast) immer der richtige Ton getroffen. Doch leider war das eigentlich auch schon alles, was man sagen konnte. Denn das richtig heraus stechende Highlight gab es leider nicht. Und so war es erst mal Zeit für eine Pause...endlich was essen und ein klein bisschen abkühlen.

Spät am Abend ging es dann wieder ab zur Bühne. Get Well Soon und Alcoholic Faith Mission bildeten den Rahmen des heftigsten Konzertes des Tages: Bratze. Das Duo aus Der Tante Renate und Click Click Decker legten vom ersten Beat an los und das Publikum genau so. In einem heftigen Pogo-Sturm (siehe KATZE) tobten sich die ersten 10 Reihen aus und die Luft war sofort mit Kiloweise Staub und Dreck geschwängert. Doch nicht nur der Crowd lief der Schweiß. Bei der kurzen Zeit, welche ich in der ersten Reihe mal hatte um mir die Bühne anzusehen, sah ich, dass Der Tante Renate bereits beim vierten Lied mit Schweiß überströmt war und sich mindestens genauso rein hing, wie die tausenden Leute vor ihm. Ganz souverän und mit viel Power in den Boxen spielten die beiden dieses Konzert runter und die Masse feierte begeistert. 
Vor diesem Hintergrund waren Get Well Soon und Alco... mit der eher ruhig angelegten Musik nicht wirklich vergleichbar und konnten - aus meiner Sicht - in diesem Vergleich nicht wirklich punkten.

++++++++++++++++SONNTAG++++++++++++++++++++++


Die Geschichte des Sonntag ist recht kurz, deswegen bastle ich sie hier noch mit dran. Haupt- und Zeltbühne unterlagen bereits dem Abbau, sodass nur noch die kleine aber sehr feine Seebühne bespielt wurde. Jeglicher Schattenplatz war natürlich schon belegt, sodass nur etwas abseits der Bühne ein angenehmes Plätzen zu finden war.
Von der Planung her war der ganze Tag über den Haufen geworfen. Entgegen den Erwartungen hat Kat Frankie ein sehr annehmbares Konzert gespielt, bei dem mal super wegpennen konnte.
Im Gegensatz dazu war der - für mich - letzte Act eine einzige Enttäuschung: Kammerflimmern Kollektief. Ich hab ja wirklich nix gegen unbekannte und ungewohnte Musik (siehe DVA), aber die drei Karlsruher hörten sich für mich nur nach Krach an... Eigentlich wusste ich nicht wirklich, ob gerade noch Soundcheck oder wirklich schon Konzert war.

Doch dies soll meinen Eindruck dieses genialen Festivals keinesfalls schmälern! Nächstes Jahr geht es wieder ab in die Pampa, soviel steht fest. Eine sehr bunte und sehr gute Musikauswahl trifft auf eine phantastische Kulisse und eine tolle und entspannte Atmosphäre. Musikhörer-Herz, wat willste mehr??? LaPampa 2011!


 

10.8.10 21:02


La Pampa 2010: der erste Tag (Fr auf Sa)

Hallo liebe Leute,

am wunderschönen Wochenende 09. bis 11. Juli war es soweit. Die dritte Auflage des La Pampa stieg im Freibad Hagenwerder bei Görlitz. Und dieses Wochenende sollte in zweierlei Hinsicht heiß werden.

Den Nachmittag hatten wir noch zum guten Teil im klimatisierten Auto verbracht und somit noch keinen Kampf mit der Hitze ausstehen müssen. Zum Glück ging es Freitag erst 18 Uhr mit der ersten Band los, sodass die Temperaturen sehr angenehm waren.

Und eben diese erste Band waren die Flanschies aus Dresden - Mitbegründer des Flanschrockfestivals.  Vor einer viel zu kleinen Crowd haben sich die drei redlich Mühe gegeben und einen guten Einstand in das Festival gegeben. Allerdings mussten auch die Flanschies unter den hohen Temperaturen leiden und erhielten mehr Beifall von der Schwimminsel im See, als von den erste Gästen auf der Wiese. Dies war der Stimmung leider nicht sehr zuträglich, sodass alle Mühe fast vergebens war und noch keine rechte Stimmung aufkommen wollte.

Erste Act auf der Hauptbühne waren die drei Rocker von der Earthband.

  Das sich die Temperaturen gegen 19 Uhr langsam in einem normalen Maße bewegten merkte man dem ganzen Geschehen sofort an. Der Gitarrist und Sänger strahlte noch eine herrliche Ruhe aus, der Bassist glänzte durch Langeweile - dies konnte man sehen und hören - sodass für den Drummer das Feld quasi frei war. Nicht nur auf der Bühne mittig platziert spielte er sich auch so die ganze Zeit in den Vordergrund. Dazu noch ein Gesichtsfasching vom feinsten - ganz klar die Rampensau der Band! Dies sollte dem Spiel der Musik jedoch nicht schaden. Die Earthband konnte ein erstes klares Ausrufezeichen setzten.

Kleine Pause, schnell verpflegen und ab geht es in die zweite Runde. Eröffnet würde diese von den Flashguns.

Diese haben ihren Part gut aber nicht überwältigend gespielt. Und so bleibt mir zu den Jungs auch nicht mehr zu sagen...sorry an alle Freunde der Flashguns.

"Endlich ein Nummer eins Album"...das waren wohl die Worte vieler treuer Tocotronic-Fans, nachdem endlich ein Album der vier Hamburger ganz oben in den Verkaufsranglisten landete. Und als wohl bekanntester - aber nicht bester - Act des Festivals läutete Dirk von Lotzow und seine Mannen die Nachtschicht ein. Und das Publikum dankte es. Die Crowd war vor der Bühne dicht gedrängt und machte zur Musik auch ordentlich Ballett. Gespielt wurde natürlich die aktuelle Platte, aber auch Schätze aus vorhergehenden Album wurden dargeboten. Was man eben so in rund 90 Minuten packen kann... Das Konzert an sich war ein ganz normales Toco-Konzert. Die Interaktion mit dem Publikum war gewohnt spärlich -"Ihr seit so reizend"- die treuen Anhänger dankten es trotz alledem. Dies hätte durchaus der Höhepunkt des abends sein können. Aber drei partygeile Dänen liefen den etwas steifen Tocotronic den Rang ab.

Als letzte Band des Abends heizten Who made Who den nimmermüden Pampanauten ordentlich ein. Schon von den ersten Tönen an merkte man, dass hier kein Eis gebrochen werden muss. Entweder hatte sich dieses sowieso  schon in Alkohol aufgelöst oder die drei Herren ließen es mit den erste Akkorden sofort schmelzen. Die phantastische Mischung aus Disko und Rock heizte zu später Stunde so ein, dass sich nicht nur der Drummer dazu hinreißen lies, Haut zu zeigen. Die Massen wogt und pogte in den Takten, die Crowdsurfer surften und die Leute waren geflasht von der Liveshow, bei der die Begeisterung von der Bühne auf das Publikum und wieder zurück übersprang. Also schließlich noch mit einer Flasche Tequila die Saiten gestreichelt wurden war der Höhepunkt des Tages klar. Und hier war es ein ganz klarer Fall von "zu kurz". Die reichliche Stunde, die den Dänen eingeräumt wurde, wurde zwar voll ausgenutzt, aber es hätte gerne länger sein dürfen.

Bands, zu denen es kein Urteil gibt, da ich sie nicht gesehen habe:

Aucan

Kristen

Cercueil


So, bald geht es hier weiter mit dem zweiten Tag... Grüße schickt euch der Nick.

26.7.10 21:01


Hallo Freunde...

...und alle, die es noch werden wollen.

 

Schon wieder einer, der über Musik schreibt? Ja, so ist es.

Und eins gebe ich euch schon mal an die Hand: bei mir wird es um Indie, Rock und ein bisschen Elektro gehen. Aber auch Pop kommt durchaus vor. 

Na klar werden bei der Musik, die ich höre und über die ich schreibe, einige sagen: Na so neu und unbekannt ist das nun aber nicht. Mag sein, aber bei einem könnt ihr euch sicher sein: zu 90% bewege ich mich abseits des Mainstreams.

Also dann, in wenigen Tagen wird mein erster Artikel folgen. Und eins kann ich euch schon verraten: es geht um das LaPampa Festival 2010.

 

Bleibt munter und traut nicht dem Radio...euer Nick.

23.7.10 22:26





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